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Fotoausstellung RückBlende

Eine Fotoausstellung von Portraits einiger Betroffener des Hochwassers im Westen Deutschlands im Juli 2021 soll Aufmerksamkeit in ganz Deutschland auf die ganz persönliche Situation der Menschen nach der Flutkatastrophe lenken, um so für die noch lange notwendige Hilfe, sowie Helfer und Handwerker für die Flutgebiete zu werben.

Ahrtal / Eifel / Siegburg / Bergisch Gladbach / Gummersbach – Der direkte Blick in die Gesichter von Betroffenen fünf Monate nach der Flutkatastrophe lässt kaum Fragen offen. Ergänzt durch die Erlebnisse der Betroffenen in Textform und einigen O-Tönen von Betroffenen, wie sie die Flutnacht und die Zeit danach erlebt haben, erzählt die Fotoausstellung immer noch die unfassbare Geschichte dieser Menschen. Nur einiger Menschen von insgesamt ca. 44.000 betroffenen Haushalten, die nach dem Hochwasser entweder ihre Häuser ganz verloren haben oder welche zum Teil zerstört sind.

Aber man sieht in den Gesichtern viel mehr als nur der Verlust der Häuser und des Hab und Guts, sondern man sieht die traumatischen Erlebnisse, die diese Menschen erleben mussten. Alle Menschen aus den Flutgebieten, denen der Verein „Adventsmenschen e.V.“ hilft, haben in der Nacht um Ihr und das Leben Ihrer Lieben gefürchtet. Haben Hilfeschreie gehört von Nachbarn in Not, haben selbst auf dem Dach oder im Dachgeschoss gekauert, nicht wissend, wie lange steigt das Wasser noch an. Werden wir es schaffen?

Der Adventsmenschen e.V. möchte langfristig Aufmerksamkeit für die Situation der Menschen im Ahrtal und anderen Flutgebieten schaffen. Dafür haben die Adventsmenschen eine Fotoausstellung geschaffen, die in ganz Deutschland als Wanderausstellung zu sehen sein wird. Es wird zusätzliche eine Online-Vernissage dieser Ausstellung geben, um etwaigen Corona Restriktionen für öffentlichen Ausstellungen zu vermeiden.
Die Adventsmenschen möchten so für Handwerker und Helfer für das Ahrtal werben, die ab dem kommenden Frühlingsanfang so sehr gebraucht werden, um den Menschen, die das Hochwasser und deren Folgen erleben mussten, wieder eine Perspektive zu geben. Darüber hinaus können Bürger auch einfach eine Geldspende an die Adventsmenschen für Ihre Direkthilfe von Hochwasserbetroffenen überweisen. Jede Spende kommt hier wirklich direkt bei den Betroffenen an, die bei dieser Fotoausstellung mitmachen und bereits heute von den Adventsmenschen unterstützt werden.

RückBlende ist der Titel der Fotoausstellung die im Februar 2022 an der Ahr gestartet ist, denn man sieht in den Menschen den Blick zurück, die teilweise Traumatisierung durch das Ereignis, die Erschöpfung der letzten Monate, aber auch die Hoffnung auf einen Wiederaufbau und an ein irgendwann wieder „normales Leben“. Denn aktuell ist das Leben der Betroffenen in den Hochwassergebieten noch alles andere als normal. Daher ist jede Form der Hilfe mit Händen und Werkzeug oder als finanzielle Hilfe sehr willkommen und wird auch noch für lange Zeit benötigt werden.

Unterstützt wird der Adventsmenschen e.V. unter anderem von der Richard Stein GmbH & Co. KG, welche gleich 3 ihrer Autohäuser für mehrere Wochen als Ausstellungsfläche zur Verfügung stellt und die Logistik zwischen den einzelnen Ausstellungsplätzen für den kleinen Verein aus der Eifel übernimmt. Außerdem wirbt man tatkräftig um Unterstützung für das Ahrtal.

Die Geschäftsleitung der Steingruppe, Wolfgang Paaß, Joerg Malak und Spiridula Vassiliou – Bogatzki haben sich persönlich im Ahrtal/Ahrbrück informiert und möchten ein wenig dazu beitragen, dass die Menschen im Ahrtal nicht vergessen werden und auch in den kommenden Monaten Unterstützung erhalten.



Zu sehen sind die Bilder wie folgt in den Häusern der SteinGruppe:

Siegburg, Luisenstraße 92 - 98

12.03.22

26.03.22

Bergisch Gladbach, Mülheimer Straße 67 - 69

26.03.22

16.04.22

Gummersbach, Gummersbacher Straße 55

16.04.22

02.05.22

 



Beispiel Foto: Ina P. aus Ahrbrück, 12 Jahre alt

"Fahrt so schnell Ihr könnt aus dem Dorf"



Textliche Begleitung:

Ina P. aus Ahrbrück, 12 Jahre alt, musste in letzten Minuten aus ihrem Haus, in dem sie mit ihren Eltern und 3 Geschwistern lebt, flüchten. Die Geschwindigkeit mit der das Wasser anstieg am späten Nachmittag überraschte die Familie. Die Eltern in Sorge um das Haus und einige Tieren, die sie hielten, versuchten zunächst den Kampf gegen das Wasser aufzunehmen. Das Haus lag sehr nah zur Ahr und es wurde ihnen schnell Bewusst, dass sie hier unbedingt raus und sich in Sicherheit bringen mussten. Die Mutter wies Ina und Ihren bereits volljährigen Bruder an im Auto so schnell wie möglich das Dorf zu verlassen, doch so schnell fanden sie keinen befahrbaren Weg mehr. Die einzige Möglichkeit zuletzt war die bereits überschwemmte Brücke im Hintergrund des Bildes zu überqueren. Wie es Ina und Ihrem Bruder dabei erging, beschreibt Ina hier selbst:

Die Bilder und die Geschichten der Menschen dahinter finden sie auch online unter:

https://flut-portrait.pageflow.io/portraits


Information zu den Adventsmenschen

Der Adventsmenschen e.V. ist ein gemeinnütziger Verein aus Bodenbach in der Eifel. Bereits lange Jahre vor der Flutkatastrophe in der Eifel und im Rheinland wurde der Verein gegründet um Menschen unmittelbar direkt zu helfen, die beispielsweise ein schreckliches Schicksal erlitten haben.

Seit der Flutkatastrophe am 14. Juli 2021 steht die Vereinsarbeit sehr im Zeichen der Hochwasserhilfe und so hilft der Verein in den Flutgebieten seit der Stunde eins nach der Katastrophe. Nach wie vor werden viele Menschen und Familien direkt durch den Verein unterstützt, darüber hinaus hat der Verein 10 Wochen lang eine Versorgungsstelle in Dernau geführt mit einer Feldküche und einem Team von 70 selbst akquirierten und organisierten Helfern, um die Versorgung der Menschen in Dernau und den Helfern vor Ort zu sichern. Seitdem unterstützen die Adventsmenschen weitere Aktionen und Projekte in den Flutgebieten. Die Idee zu der Fotoausstellung kam durch einen Unterstützer, der professioneller Fotograf ist, Jörg Hauenstein. Jörg hatte die Idee eine Wanderfotoausstellung zu schaffen, um so im ganzen Land, um weitere Hilfen für die Flutgebiete zu werben. Die Adventsmenschen konnten sich für die Idee direkt begeistern, denn die Anzahl an Helfern und Handwerkern nimmt seit einigen Wochen deutlich ab. Aber es sind gerade die Helfer und Handwerker, die für die Menschen in den Flutgebieten alles bedeuten: sie sind nicht alleine, es wird ihnen geholfen und sie haben eine Perspektive auf ein neues Leben nach der Flutkatastrophe.


Spenden können unter dem Verwendungszweck „Fotoausstellung RückBlende“ auf das folgende Konto überwiesen werden:

  • Adventsmenschen e.V.
  • Volksbank Rhein-Ahr-Eifel
  • IBAN: DE73 5776 1591 0682 8589 00
  • BIC: GENODED1BNA
Oder per Paypal mit direktem Link:

https://www.paypal.com/paypalme/adventsmenschen


Alle unter diesem Verwendungszweck eingehenden Spenden werden direkt den Menschen zu Gute kommen, die bei der Fotoausstellung mitmachen und in der Direkthilfe der Adventsmenschen sind.

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